Im Jahr 2022 initiierte die Stadt Erlangen den Klima-Aufbruch, um gemeinsam mit lokalen Unternehmen, Organisationen und Bürger*innen die Klimakrise und ihre schwerwiegenden Folgen einzudämmen. Ziel ist es, ein treibhausgasneutrales Erlangen zu schaffen und die Stadt nachhaltig für kommende Generationen zu gestalten.
Die Stadtverwaltung will selbstverständlich auch ihren Beitrag dazu leisten. So schreitet der Ausbau der Photovoltaik kontinuierlich voran: Seit 2022 konnte die PV-Leistung um knapp 29 Prozent von 0,014 auf 0,018 kWp pro m² überbauter Fläche erhöht werden. Gleichzeitig ist der externe Stromverbrauch jedoch von 21 auf 27 kWh pro m² Nettogrundfläche angestiegen.
Beim Wärme- und Kältebedarf gibt es Fortschritte: 2024 konnte dieser auf 74,51 kWh pro m² beheizter bzw. gekühlter Nettogrundfläche gesenkt werden. Die E-Ladeinfrastruktur hat sich ebenfalls deutlich verbessert: Während 2022 noch ein Ladepunkt auf 26 Kfz-Stellplätze kam, steht 2024 bereits ein Ladepunkt für 14 Stellplätze zur Verfügung.
Die Stadtverwaltung fördert die klimaschonende, betriebliche Mobilität aktiv: Für über 900 Mitarbeitende gibt es Zuschüsse für das Jobticket bzw. Deutschlandticket, Fahrradleasing sowie Duschen und Umkleidekabinen für den Radpendelverkehr.
Auch bei der Verpflegung setzt Erlangen auf Nachhaltigkeit: Mehr als die Hälfte der Hauptgerichte in der städtischen Kantine ist vegetarisch, der Bio-Anteil liegt zwischen 20 und 50 Prozent. Zudem arbeitet die Stadtverwaltung mit bis zu fünf lokalen Partnern aus der Metropolregion zusammen, um regionale Lebensmittel anzubieten.
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